Zum 3. Mal nahm ich heuer wieder beim Charity Duathlon in Powang teil. Es hieß wieder Radeln und Laufen für den guten Zweck in der Umgebung.
Ich bin die 15 km/ca. 340 hm Rennstrecke oft abgefahren und gut vorbereitet mit meinem neuen Rad. Heuer war es wieder sehr heiß mit über 30 Grad.
Pünktlich um 15 Uhr fiel der Startschuss beim Massenstart, wo ich gut wegkam, bei der großen Anzahl an Startern.
Bis zum steilen Anstieg konnte ich gut mithalten. Beim langen Anstieg wurde ich im Laufe der Strecke von 2 Damen überholt. Mit einer bin ich lange fast gleichauf gefahren. Da 1 Dame schon beim Start vor mir war, war ich die 4. Dame im Rennen. Leider konnte ich keine von ihnen mehr einholen. Durch die Hitze und die große Anstrengend ging mein Puls dauerhaft weit nach oben. Zum Glück kannte ich die Strecke und wusste, wann der Anstieg vorbei war.
Dann ging es oben länger geradeaus, was ich zügig fuhr und darauf achtete, dass ich mit den Personen vor mir mithalten konnte bzw. noch jemanden überholen konnte.
Die lange Abfahrt am Schotter fuhr ich auch so schnell ich konnte, nur bei ein paar engen Kurven musste ich vom Tempo runtergehen.
Auf der asphaltierten Straße gab ich nochmal richtig Gas und gab nochmal alles. Die letzten paar Meter musste man absteigen und ins Ziel rennen, weil hier schon die Läufer entgegenkamen.
Meine Läuferin Andrea Müller wartete schon und der Transponderwechsel verlief schnell. Im Ziel wurde ich sogar kurz interviewt und durch die Anstrengung war es gar nicht so leicht, was man sagen sollte.
Ich empfing Andrea ebenfalls im Ziel. Die Hitze machte auch ihr auf der 4,6 km langen Laufstrecke etwas zu schaffen.
Wir haben beide unser Bestes gegeben und waren stolz, dass wir den Duathlon gemeinsam gemeistert haben.
Zusammen haben wir den Platz 6 von 12 bei den weiblichen Staffel-Teams erreicht. Mit meiner persönlichen Bestzeit von 50 Minuten bin ich sehr zufrieden und dass ich die 4. Dame im Ziel war. Mit Andrea, die die Strecke in 30 Minuten gelaufen ist, hatte ich eine gute Unterstützung.
Mir gefällt vor allem an der Veranstaltung, dass alles für den guten Zweck ist und so gut organisiert ist. Man fühlt sich einfach rundherum gut betreut.
Es ist sehr begeisternd, dass überall auf der Strecke im Wald Streckenposten sind, die den Weg weisen und motivieren.
Die Bewohner die anfeuern, die Kinder mit Gartenschlauch/Wasserpistolen für eine willkommene Abkühlung (wenn erwünscht) fand ich super.
Schön, dass solche Charity Veranstaltungen organisiert werden.