Mehrere Male nahm ich bereits beim Hongar 943 Rennen teil (früher Hongar Montain-Man/Girl). Egal ob Rennrad oder MTB, es war alles eine Klasse. Man konnte auch am Lauf teilnehmen (entweder Wanderweg oder Straße).
Ich war den ganzen Tag schon etwas nervös. Heuer durfte ich mit meinem neuen MTB teilnehmen. Diesmal fuhr ich davor schon ein paar Höhenmeter zum Warmfahren. Als Training bin ich den Lichtenberg ein paar Mal gefahren, auch bei starkem Regen. Der Regen hörte auf und zum Start um 18:15 Uhr war es trocken. Die Läufer starteten um 18 Uhr und kurz danach die Kinder mit den Rädern.
Beim Start kam ich gut weg. Nach ein paar Kehren teilte es sich schnell.
Der Großteil waren männliche Teilnehmer und Rennradfahrer. Lange fuhr ich neben einem Teilnehmer gleichauf, den ich dann abhängen konnte. Auf der Strecke konnte ich noch ein paar Teilnehmer überholen, danach fuhr ich bis zum Schluss alleine.
Ich durfte nicht langsamer werden und musste weiterhin durchhalten, dass mich von hinten keiner mehr einholte, was ich auch schaffte. Die letzten Kehren und langen, steilen Geraden zogen sich schon sehr. Der Puls war durchgängig sehr hoch und ich war froh, wie ich nach 24:37 Minuten das Ziel erreicht hatte.
Es war sehr motivierend, dass auf der Strecke Zuschauer angefeuert haben und es im Ziel ein extrem großes Kuchenbuffet gab. Die letzten Teilnehmer wurden mit Blasmusik empfangen. Im Gasthaus konnte man sich wieder stärken und es gab ein nettes Beisammensein.
Zum Abschluss fand noch die Siegerehrung und eine Tombolaverlosung unter den Startnummern statt.
Ich freute mich über einen Gewinn und war mit meiner Zeit recht zufrieden.
Gesamt war ich auf Platz 50 von 64 und Platz 7 von 13 Damen.
Das Event war besonders gut organisiert und der Veranstalter lässt sich immer etwas Lustiges einfallen. Dieses Mal ist er als Abschluss mit einem Esel-Steckenpferd den Hongar hinauf gelaufen.
