Bericht Benjamin Werzer:
Zu Beginn der neuen Saison stand der Neusiedlersee Radmarathon am Programm.
Nach zwei Jahren ohne bei einem Marathon am Start zu stehen nahm ich es als Trainingsfahrt in den neuen Vereinsfarben.
Um 09:07 fiel der Startschuss und es ging zügig den ersten kurzen Anstieg hinauf eigentlich war ich sehr gut platziert und fand mich in der ersten Verfolgergruppe wieder. Nach einem kurzen technischen Problem mit der Kette fiel ich in die zweite Gruppe zurück.
Nach der Überquerung des Seuchenteppichs ging es bis zum Bahnübergang zügig voran leider wurden wir durch die rote Ampel aufgehalten. Danach nahm ich es nur noch als bessere Trainingsausfahrt hin.
Mit knapp 3h 16 min ist noch genügend Luft nach oben ich freue mich auf die nächsten Starts in den Vereinsfarben der Atterbiker an den Start zu gehen
Bericht Reinhard Six:
Der Neusiedlersee Radmarathon 2025 über 125 Kilometer startete für mich rasant in der dritten Startgruppe – inzwischen Altersklasse 45–49. Den ersten kurzen, aber knackigen Anstieg konnte ich gut wegstecken und so fand ich mich schnell in der Führungsgruppe wieder. Gemeinsam mit meinem Spezi Christoph Strobl (Lenzing Asphalt Tigers) leisteten wir viel Führungsarbeit und hielten das Tempo hoch, was zu einem kurzweiligen Rennfahren führte. Der kurze Duathlon über den Seuchenteppich konnte unseren Rhythmus auch nicht brechen und so ging es Zielich flott weiter.
Im Finale wurde es in den letzten beiden 90-Grad-Kurven noch einmal richtig eng. Ich habe etwas rausgenommen, um kein Risiko einzugehen – das kostete zwar eine Top-Platzierung im Sprint, mit nur 7 Sekunden Rückstand auf den Sieger war Platz 18 (3:08:03 / 40,3 km/h Schnitt) dennoch ein starkes Ergebnis und die Quali für die UCI WM.
Insgesamt war es ein tolles, gut organisiertes Rennen und ein gelungener Start in die neue Saison!

Bericht Anton Hainbucher:
Nachdem ich dieses Jahr im Frühling ganz gut trainieren konnte und ohnehin noch ein paar Rennkilometer im Hinblick auf die ÖM-Paarzeitfahren sammeln wollte, entschied ich mich relativ kurzfristig dafür, beim Neusiedlersee Marathon an den Start zu gehen. Da es mein erster Start im Burgenland war, konnte ich nicht wirklich einschätzen, was mich erwartet. Ich wusste nur aus Erzählungen, dass die Strecke überwiegend flach ist, die fehlenden Berge aber durch viel Wind ausgeglichen werden. Am ersten (und fast einzigen) Berg direkt nach dem Start fuhr ich leider zu optimistisch weg, was dazu führte, dass ich auf der Kuppe etwas „explodierte“ und mich schließlich in der zweiten Verfolgergruppe wiederfand. Da die Gruppe nicht besonders gut zusammenarbeitete, konnten wir den Anschluss nach vorne leider nicht mehr herstellen, und ich kam am Ende nach 3 h 3 min auf Platz 51 ins Ziel – nicht das Ergebnis, das ich mir erhofft hatte, aber immerhin ein gutes Training.