Team Attertigers beim Race Around Austria – Reinhard Six u. Christoph Strobl

Beim heurigen Race Around Austria (RAA) gab es eine Kooperation zwischen zwei Vereinen der besonderen Art: Reinhard Six vom RSV Atterbiker und Christoph Strobl vom Nachbarverein Lenzing Tigers schlossen sich zusammen und gingen als Team Attertigers an den Start.

Damit wollten die beiden nicht nur sportlich gemeinsam etwas erreichen, sondern auch ein Zeichen für das Miteinander der verschiedenen Radvereine setzen. Denn eines verbindet uns alle: die gemeinsame Leidenschaft für den Radsport.

Im Attertigers-Trikot gingen die beiden kurz vor 18:00 Uhr auf die Strecke. Die Aussicht auf gute Wetterbedingungen und eine tolle Runde durch Oberösterreich sorgte von Beginn an für zusätzliche Motivation. Das Rennen entwickelte sich von Anfang an zu einer schnellen Angelegenheit.

Mit dem Zeitfahrrad wurde zunächst ordentlich Tempo gemacht. Am Anstieg ins Mühlviertel erfolgte dann der Wechsel zurück aufs Rennrad. Entlang der Strecke sorgten immer wieder zahlreiche Zuschauer für Stimmung. Gleichzeitig konnten viele andere Teams und Einzelstarter überholt werden.

Schon bald zeichnete sich ab, dass der vierte Platz gut abgesichert war. Nach vorne bestand nur wenig Chance, während die beiden Atterbiker-Girls dahinter überraschend stark mithalten konnten und ebenfalls ordentlich Druck machten.

Die Zeit verging wie im Flug. Bei den ersten Sonnenstrahlen war bereits der Hengstpass überwunden. Weiter ging es nach Micheldorf und über den Ziehberg in Richtung Heimat. Ab Gmunden war das Terrain wieder bestens bekannt. Und spätestens als der Attersee vor den Augen auftauchte, war klar: Jetzt ist es nicht mehr weit bis nach Hause.

Immer deutlicher wurde, dass für beide ein neuer persönlicher RAA-Rekord unter 18 Stunden möglich war. Das motivierte noch einmal zu einer letzten großen Kraftanstrengung. Auf den letzten Kilometern wurde daher nochmals richtig aufs Pedal gedrückt.

Mit Unterstützung des Betreuungsteams rund um Alex Six, Stefan Binder sowie Papa Stefan und Sohn Martin Gabeder gelang schließlich eine großartige Zeit: 17:36 Stunden standen bei der Zielankunft auf der Uhr.

Damit war die Premiere des Team Attertigers rundum gelungen.

Ein großes Dankeschön geht an die vier Betreuer für die perfekte Unterstützung aus dem Auto, an alle Fans entlang der Strecke und an die vielen Menschen, die entlang der Strecke und von zu Hause aus mitgefiebert und angefeuert haben.

Ein ganz besonderer Dank gilt auch der Familie zu Hause, die bereits in der gesamten Vorbereitung tatkräftig unterstützt und damit einen wichtigen Beitrag zu diesem erfolgreichen Rennen geleistet hat. Bei einem Rennen dieser Dimension beginnt die Unterstützung schließlich nicht erst an der Startlinie.

Natürlich gilt ein besonderer Dank auch Christoph Strobl, der sich mit einem Atterbiker verbündet und damit nicht nur ein tolles sportliches Zeichen gesetzt, sondern auch ein geniales Rennen abgeliefert hat.

Gemeinsam statt gegeneinander – genau so kann Radsport funktionieren.

Und wer weiß: Vielleicht heißt es für Reinhard im Jahr 2027 zum zehnten Mal: „RAA – Startlinie!“