Thaya Radmarathon

Letzten Sonntag wurde in Waidhofen an der Thaya in NÖ die österreichische Radmarathon-Meisterschaft ausgetragen.

Die Schlaufe mit 100km und etwa 1200hm hat Klassiker-Charakter, mit vielen Schupfen und kurzen knackigen Anstiegen, ideal für Titelverteidiger Erlbacher.

Ein qualitatives Starterfeld mit vielen bekannten Namen der Amateurszene würde ihm diesen jedoch streitig machen.

Darunter mit Daniel, Fabian und mir auch 3 Atterbiker.

Zu Beginn musste ich mich durchs Feld vorarbeiten. Die Position im vorderen Drittel zu halten erwies sich zeitweise als schwierig, da aufgrund der Streckenführung das Feld in die Länge gezogen wurde, ehe es sich das Tempo wieder vermindert und von hinten aufgerollt wird.

Mit jeder Beschleunigung am Hügel wurde das Feld etwas kleiner, und ein paar Mal musste ich auch selbst kritische Lücken schließen.

Ab km60 wurde es deutlich hügeliger, was für die ersten wirklichen Attacken ausgenutzt wurde.

Es entwickelte sich eine initiale Spitzengruppe mit etwa 10-15 Fahrern, der auch Daniel angehörte.

Dahinter nahmen etwa 20-25 Fahrer (inklusive Fabian und mir) die Verfolgung auf.

Eine Zeit lang fühlte ich mich in dieser Gruppe gut aufgehoben, bis etwa 25km vor Schluss die ersten Anzeichen von Krämpfen einsetzten und ich kontrolliert reißen lassen musste.

Nach kurzer Zeit als Solist wurde ich von Gruppe 3 gestellt und kurz vor Ende ebenfalls noch abgehängt.

Mit einem 49. Gesamtrang kann ich, den Umständen entsprechend, dennoch zufrieden sein.